Dichter Qualm trotz Rauchverbot

Dichter Qualm trotz Rauchverbot

Chef Enrico Kasper hat schon vor langer Zeit das Paffen verboten. “Meine Kneipe ist sauberer als die Schalterhalle der Bank.” Auf viele seiner Kollegen ist er sauer: “Sie tun so, als habe es ein Rauchverbot nie gegeben”, sagt Kasper. “Wenn jemand verkehrt durch eine Einbahnstraße fährt, schreien doch auch alle.” Beim Rauchverbot schaue der Staat dagegen weg. Gesetzesverachtende Wirte und träge Ordnungshüter sind keinesfalls eine Görlitzer Besonderheit. Auch in der deutschen Hauptstadt liegt einiges im Argen. Unter dem Titel “Das ausgeflippte Fluppenverbot” hieß es im Januar 2009 in der Berliner “B.Z.”: “Ein Jahr Rauchverbot und alles raucht. Keine Kontrollen. Eine verheerende Bilanz.”

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