Freiheit statt Angst

Mindestens einmal pro Woche gibt es neue Meldungen zu verloren gegangenen Daten, neuen Überwachungsgesetzvorschlägen oder Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu bestehenden Gesetzen. Ein paar Beispiele aus dem letzten Jahr:

- Verlängerung der Speicherdauer von Videoaufzeichnungen auf Flughäfen und Bahnhöfen von 48 Stunden auf 30 Tage (Link)

- Übermittlung von Verbindungs- und Standortdaten an 52 ausländische Staaten einschließlich Azerbaijan, Russland und die USA (Link)

- Zentrale Steuer-Identifikationsnummer für jede Person ab der Geburt (Link)

- sechsmonatige Speicherung aller Verbindungsdaten (Link)

- Jahrelange Überwachung von Mitarbeitern durch die Deutsche Telekom (Link)

Viele weitere Vorfälle in der Wirtschaft sind vom Kunden direkt zu spüren. Plötzlich schwappt wieder eine Welle Spammails durch den Posteingang, aus einem Callcenter kommt ein Werbeanruf bzgl. des soeben gekündigten Anschlusses oder Werbepost zu einem neuen günstigen Kredit landet im Briefkasten. Alles Fälle, die ich persönlich erlebt habe.

Doch neben der wachsenden Zudringlichkeit der Wirtschaft ist es die immer dichter werdende staatliche Vernetzung von Daten die mir besonders aufstößt. Warum ist es notwendig Ländern wie Russland Zugriff auf meinen aktuellen Standort zu geben? Warum werden 30 Tage lange Aufzeichnungen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte benötigt? Warum müssen all meine Telefonate und Webseitenzugriffe 6 Monate lang gespeichert werden? Warum erstellt der Staat wieder eine eindeutige Identifikation des Bürgers, wurde sie doch erst vor 60 Jahren abgeschafft? Gesellschaftliche und politische Fragen, die oft nur noch vor dem Bundesverfassungsgericht diskutiert werden.

Durch meine Ausbildung kann ich recht gut einschätzen, welche technischen Mittel dem Staat zur Verfügung stehen. Mittlerweile ist es möglich vollständige Bewegungs- und Kommunikationsprofile von Personenzu erstellen. Das ganze kann vollständig automatisiert werden, benutzen sie wie ich das Handy und das Internet. Und dies sind die Medien, welche zukünftige Generationen nutzen werden. Gerade erst hat das Beispiel der Telekom gezeigt, dass wenn die Möglichkeiten da sind, diese auch genutzt werden. Kann ich meinem großen Bruder Staat also vertrauen? Ich glaube die Geschichte lehrt es anders. Und deshalb heißt es für mich wieder: “Wehret
den Anfängen”
.

Der AK Vorratsdatenspeicherung schreibt: “Der daraus resultierende Mangel an Privatsphäre und die Vertraulichkeit gefährdet die Freiheit des Glaubensbekenntnisses, die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Koalitionsfreiheit, Unternehmensintegrität, die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten, Beratungsdiensten und Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.
[..]

Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Massenüberwachung setzt damit die Basis einer demokratischen und offenen Gesellschaft aufs Spiel. Massenüberwachung gefährdet auch die Arbeit und das Engagement von Organisationen der Zivilgesellschaft.

Schon im vergangen Jahr haben 15.000 Menschen gegen die zunehmende Überwachung demonstriert, dieses Jahr wird ein neuer Anlauf genommen. Hier die Fakten:

  • Wann: Samstag, den 11. Oktober 2008, 14.00 Uhr
  • Wo: Berlin; Treffpunkt ist der Alexanderplatz, Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor
  • Wo noch: Paris, Wien, Madrid, Athen, Amsterdam, London, Zürich, … (siehe hier)
  • Wie hinkommen: es werden Busfahrten organisiert
  • Weitere Details: http://www.freiheitstattangst.de.

Viele Interessenverbände sehen dieses Thema als wichtig genug an, um sich der Demonstration anzuschließen.

Wenn euch dieses Thema also wichtig genug ist, dann können wir uns gern gemeinsam zum Alex begeben (schreibt mir einfach eine EMail). Wenn ihr denkt, wichtig schon, aber ich schaffe es zeitlich nicht, könnt ihr auch mit einer kleinen Spende helfen. Wenn ihr meint, das sollten auch andere wissen, dann schickt diese Email auf Reisen und sendet sie an eure Freunde und eure Familie.

// http://www.freiheitstattangst.de

alife4sale.com

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Hi there, my name is Ian Usher, and I have had enough of my life! I don’t want it any more! You can have it if you like! No, I’m not contemplating suicide, I am going to sell my life!! I have my reasons, for further details click the “Why” tab below. However, I am still not sure whether this is inspired madness, complete foolishness, or just some sort of mid-life crisis. Whatever it is, it’s all going up for sale in one big auction. Everything I have and everything I am. On the day it is all sold and settled I intend to walk out of my front door with my wallet in one pocket and my passport in the other, nothing else at all, and get on the train, with no idea where I am going or what the future holds for me.

Höhere Lebensqualität und besseres Einkommen treiben Fachkräfte ins Ausland

Höhere Lebensqualität und besseres Einkommen treiben Fachkräfte ins Ausland

Für die Mehrheit der Auswanderer (53 Prozent) ist die Rückkehr nach Deutschland in absehbarer Zeit durchaus eine Option. “Solange aber Lebensqualität und Einkommen im Ausland höher sind”, bilanziert Christan Böllhoff, Geschäftsführer der Prognos AG, “fehlt Fach- und Führungskräften ein wichtiger Anreiz, wieder nach Deutschland zurückzukehren.” Erst wenn familiäre Gründe ins Spiel kommen, werde die Rückkehr wahrscheinlich.

Beweis, dass das legendäre Einhorn wirklich existiert haben kann

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Im Wildreservat von Prato in der Nähe von Florenz wächst einem Rehbock nur ein Horn – und das nicht links oder rechts, sondern genau in der Mitte.

Fahrer eines Motorrollers stürzt wegen Deutschlandfahne und verletzt sich schwer

Fahrer eines Motorrollers stürzt wegen Deutschlandfahne und verletzt sich schwer

Am Montag, den 16.06.2008, gegen 23.30 Uhr, fuhr ein 17-jähriger Deutscher mit seinem Yamaha Motorroller auf der Barerstraße stadtauswärts. Auf Höhe der Hausnummer 80 kam er ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Ein Taxifahrer und eine Trambahnfahrerin, die direkt hinter dem Gestürzten fuhren, vermuteten zunächst, dass der junge Mann aufgrund der regennassen Fahrbahn in Verbindung mit den längsverlaufenden Schienen gestürzt sei. Tatsächlich verfing sich jedoch die Deutschlandfahne, die sich der 17-Jährige während der Fahrt um den Hals gewickelt hatte, im Hinterrad des Motorrollers und riss den Fahrer somit nach hinten vom Roller.

Russian prosecutors eye Internet censorship

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The Russian prosecutor’s office wants tough anti-extremism laws to be extended to the Internet, state newspaper Rossiiskaya Gazeta reported Wednesday, prompting fears of growing media censorship. [..] News website www.gazeta.ru was warned for extremism last year after it wrote about cartoons that satirised the prophet Mohammed.

Demonstration gegen Überwachungsgesetze

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Unter dem Motto “Für ein Morgen in Freiheit” haben am Samstag rund 2000 Menschen in Köln gegen Überwachung durch Staat und Unternehmen demonstriert.

Richter erfinden das Computer-Grundrecht

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Das letzte Mal, dass die Verfassungsrichter ein neues Grundrecht definierten, war vor fast 25 Jahren. Damals erfand Karlsruhe im Volkszählungsurteil das Grundrecht auf “informationelle Selbstbestimmung” – ebenfalls aus der Zusammenschau der ersten beiden Artikel des Grundgesetzes.

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